Menü
  • Tschechien | Trutnov | Campingplatz Dolce.

  • Tschechien | In den Wäldern unterhalb der Schneekoppe.

  • Tschechien | Dobrosov | Bunkeranlagen.

  • Slowakei | Zborov | Deutscher Soldatenfriedhof.

  • Grenze Slowakei - Ungarn | Üdvözöl.....hääääääää?

  • Slowenien | Ptuj | Blick auf die Altstadt.

  • Slowenien | Predjama | Auf der Burg.

05 - "I muss mal abstrahlen"

Über Györ geht es mit hoher Geschwindigkeit zunächst auf der Autobahn, dann auf der Hauptstrasse stur nach Österreich. Grenzübergang in Deutschkreuz. Weiter durch das Burgenland nach Süden. Das Burgenland hier im Süden Österreichs ist zwar landschaftlich recht schön, aber doch irgendwie auch eintönig. Alles ist so sauber und geleckt, dass es einem schon unheimlich wird. Die Geranien stehen wie die Zinnsoldaten, die Rasen in den Vorgärten machen jedem englischen Golfparcours alle Ehre. Preise wie an der Cote d’Azur. Hitze, Hitze, Hitze. Wir dampfen und stinken vor uns hin – irgendwie macht das alles keinen Spass. Nach mehrfacher Zimmersuche in verschiedenen Pensionen (ich werde von oben bis unten gemustert, dann heisst es: „Na, mir san belägt.“) endet unser Tag in Heiligenkreuz in einem Landgasthof. Ich esse ein Wiener Schnitzel, Hanne Nudeln mit frischen Pilzen in Sosse. Wir platzen bald.

Es wird noch heisser. Bei fast 30 Grad laden wir am nächsten Morgen das Gepäck aufs Motorrad. Hanne kann sich vor Kreuzschmerzen fast nicht mehr bewegen. Offensichtlich hat sie sich gestern einen ganz üblen Zug geholt (nass geschwitzt – Jacke offen). Nix geht mehr. Wir brauchen einen Doc, der ihr eine Spritze verpasst. Also nach dem Frühstück ins Gemeindehaus. Hier residiert Dr. Konrad Steiner mit seiner Ordinationsassistentin, die uns gleich klarmacht, dass wir den Schein „E 111“ als Ausländer für medizinische Betreuung benötigen. Wir zahlen bar, damit dürfen wir uns in die Schlange im Wartezimmer einreihen.

Es dauert fast eine Stunde, bis wir dran sind. Zwischendurch kommen immer wieder andere Patienten, die vorgezogen werden. Als ich bei der Ordinationsassistentin höflich nachfragen will, wann wir drankommen (ich habe den Mund noch gar nicht aufgemacht), weist sie mich unverzüglich und nachdrücklich darauf hin: „Kinder und dringende Notfelle kemman z’erscht dro! Draussen is auch a Schild!“. Vielen Dank.

Der Doc verpasst Hanne schliesslich eine Spritze in die linke Pobacke und gibt ihr ein Päckchen Medikamente mit. Wir bezahlen, und dann geht’s los. Mittlerweile ist die 30 Grad Marke überschritten (10 Uhr vormittags!). Als wir von Feldbach südlich nach Bad Radkersberg (hier ist die slowenische Grenze) vorstossen, ändert sich die Landschaft schlagartig. Es wird gebirgig, Kurve um Kurve reiht sich aneinander. Grosse und gepflegte Häuser mit bunten Blumenkombinationen säumen die Strasse. Wir durchfahren die Steiermark. Überall wird Kürbisöl angeboten, und Wein.

Wir machen nochmal kurze Rast, trinken etwas in einer Strassenbar, dann reisen wir problemlos nach Slowenien ein.

Rast in der Steiermark. Rast in der Steiermark.

Nachdem wir die beiden letzten Tage sehr viel gefahren sind, wollen wir alsbald einen Campingplatz zum Ausruhen finden, ausserdem ist es immer noch viel zu heiss. Direkt nach der Grenze verfahre ich mich erstmal, und wir landen im eigenen Saft schmorend in Murska Sobota. Also erstmal eine brauchbare Landkarte organisieren, dann zurück auf die Hauptstrasse nach Maribor. In Lenart geht es weiter nach Süden. In Ptuj ist für heute Endstation.

Quelle: motoplaner.de Quelle: motoplaner.de

Laut Reiseführer soll es hier einen akzeptablen Campingplatz geben. Wir finden den Platz schnell und problemlos, und um ca. 16 Uhr steht auch schon das Zelt unter einem schattigen Baum. Der Campingplatz besteht aus zwei Teil-Geländen. Das eine ist mit schattigen Bäumen bewachsen, das andere dient der Sonne als Grillrost. Wie man auf diesem Areal sein Zelt aufschlagen bzw. sein Wohnmobil abstellen kann, wird uns für immer ein Rätsel bleiben (Holländer!).

Camping in Ptuj. Camping in Ptuj.

Wir zahlen stolze 18 DEM pro Kopf und Nacht. Duschen und Toiletten sind sauber, und mann kann auch das direkt angrenzende Schwimmbad mit Therme benutzen. Den Rest des Tages verbringen wir mit „dumm in die Gegen ducken“ (Walton und Stettler), dösen und Wäsche waschen.

Nach der schieren Völlerei der letzten Woche in der Tschechei und Slowakei (wir haben beide mehrere Kilogramm zugenommen) ist ab jetzt das „lustige Lagerleben“ angesagt. Dies beginnt tags darauf damit, dass ich unser ganzes Kochgeschirr aus dem Küchenkoffer räumen muss. Gottlob funktioniert der Benzinkocher, und nachdem ich Wasser geholt habe, gibt es kurze Zeit später den köstlichen Schnellkaffee Marke „Die Krönung“. Hanne quält sich zerknittert aus dem Zelt, und wir laben uns an den gar köstlichen Keksen, die ich gestern noch im Supermarkt erstanden hatte (Apfel mit Zimtfüllung und Schokoladenüberzug – uahhh – würg).

Auf zu neuen Taten! Eine Stadtbesichtigung von Ptuj ist angesagt. Der Reiseführer (1) sagt hierzu:

Die älteste Stadt Sloweniens ist dank ihrer bewegten Geschichte eine kulturelle Schatzkammer. Besiedelt wurde sie schon vor etwa 4000 Jahren, zu Ruhm gelangte sie als Kolonie und Kaisersitz der Römer. Die Erzbischöfe von Salzburg hauchten der von Ostgoten im 5. Jh. zerstörten, später von Slawen besiedelten Stadt neues Leben ein, errichteten über der Drau im 12. Jh. eine mächtige Burg; sie wurde erst gegen die Maygaren, später gegen die Türken zur Festung ausgebaut.

Die denkmalgeschützte Altstadt mit kopfsteingepflasterten Gassen, pastellfarbenen Bürgerhäusern und spitzgiebligen Dächern wirkt gemütlich-verschlafen. Den Mittelpunkt von Ptuj bildet der attraktive Slovenski trg (=Platz) mit altem Rathaus und Georgskirche. Im hoch aufschiessenden Stadtturm ist die Touristeninformation untergebracht, davor prunkt ein 5 m hoher antiker Marmorblock mit einem Orpheus-Relief. Das Denkmal, das dem heiligen Florian gesetzt wurde, erinnert daran, dass Ptuj im Laufe seiner Geschichte von vielen Feuersbrünsten heimgesucht wurde. Wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Burg und die beiden im 13. Jh. errichteten Klöster. Das Burgmuseum birgt edle Stilmöbel und Kunsthandwerk aus mehreren Jahrhunderten; ungewöhnlich ist die ethnographische Abteilung mit bizarren Faschingsmasken aus Ptuj.

Ptuj ist wirklich ein schönes, überschaubares Städtchen, in dem es sich gemütlich lustwandeln lässt. Zu Fuss durchstreifen wir die Altstadtgassen, schauen in die Kirchen, schlendern über den Markplatz, schauen mal hier in ein Geschäft, mal dort, trinken Kaffee in einem Strassenlokal. Ein ausnehmend hübsches Städtchen, das wirklich einen Besuch lohnt.

Erschöpft vom zweistündigen „Herumgedappe“ kaufen wir ein paar Brötchen und Schinken in einem Supermarkt. Im Schatten auf einem Bänkchen am Ufer der Drava mampfen wir das leckere „zweite Frühstück“ in uns hinein. Jetzt geht es uns richtig gut!

Trotz Hitze steigen wir auf zur Burg, die heute das oben erwähnte Museum beinhaltet. Es werden antike Möbel, Waffen, Rüstungen, Gemälde usw., und die ethnischen Faschingsmasken ausgestellt. Die einzelnen Räume verteilen sich über mehrere Stockwerke. Jedesmal werden wir von einer anderen Dame zum jeweils richtigen Eingang bzw. zur richtigen Treppe gelotst, dann schliesst sich der Zugang hinter uns, indem die eiserne Tür krachend ins Schloss fällt. Die Damen stehen per Walky-Talky in Funkverbindung und haben so immer den Überblick, wer sich gerade in welchen Räumen in welchem Stockwerk befindet.

Markt in Ptuj. Markt in Ptuj.
Blick von der Burg. Blick von der Burg.

Aber auch, wenn man sich nicht für Burgen und Museen interessiert – der Aufstieg zur Burg lohnt sich in jedem Fall, denn von hier oben hat man einen überwältigenden Blick über die Stadt, und das Burgcafe mit seinem hübschen Ambiente und der schlichten, zurückhaltenden, und liebevoll freundlichen Kellnerin ist geradezu ein Muss.

Wir planen unsere weitere Tour für die nächsten Tage, essen am Flussufer in einem Fischrestaurant zu Abend, und nachdem sich Hanne am Campingplatz selbst in der Dusche eingeschlossen hatte, dann aber doch noch befreien konnte, lassen wir den Tag gemütlich bei einem Schlückchen Rotwein ausklingen. Fast – so hatten wir uns das gedacht.

Mir fällt eine Gestalt auf, die in weit nach vorn gebückter Haltung auf einem schwarzen Motorrad mit einem kernigen Sound wegfährt und wenige Minuten später wieder auf den Platz einbiegt. Das ist purer Boxersound! Wir eroieren die Lage: einige Meter weiter haben sich, während wir in der Stadt waren, zwei Motorradfahrer niedergelassen.

Wir freuen uns auf einen Kontakt mit anderen Kradlern, denn bis jetzt waren wir überall die einzigen Motorradfahrer. Wir gehen hin und knüpfen ein Gespräch an. Günther und Annette (BMW R 1100 GS und BMW F 650) kommen aus Deggendorf. Wir verstehen uns auf Anhieb, sind uns sympathisch. Günther und Annette haben sogar eine Camping-Sitzgarnitur dabei, die sich komplett ausklappen lässt, und dann aus einem zentralen Tisch mit fest angeschlossenen Sitzen besteht! An diesem Abend plündern wir restlos die gemeinsamen Weinvorräte, sitzen bis spät in die Nacht zusammen und tauschen Erfahrungen nicht nur über das Motorradfahren aus. Hanne und ich wanken weit nach Mitternacht schwer betrunken in unser Zelt.

Günther und Annette. Günther und Annette.

Ich hatte gehofft, dass es heute nacht endlich einmal regnen würde (was für ein Affront: Motorradfahrer, die sich nach Regen sehnen), aber Petrus hat kein Einsehen mit uns. Der Morgen beginnt schon wieder mit 30 Grad, und einem gemeinsamen Frühstück mit Günther und Annette. Dabei geht unser kompletter Kaffeevorrat drauf. Alle haben dicke Köpfe, aber jeder versucht, das zu vertuschen. Hanne hatte nachts sogar gereiert. Gottseidank war sie so geistesgegenwärtig gewesen, das Innenzelt zu öffnen und die Zeltunterlage anzuheben. In ihrem (unserem) Zustand eine wahrhaft meisterhafte Leistung, für die ihr kritiklos der eiserne Trinkerorden gebührt.

Ganz im Süden von Slowenien, an der kroatischen Genze, gibt es das Flüsschen Kolka, das sich durch einige Gebirgszüge schlängelt. Da wollen wir hin, denn es ist uns hier in der Gegend einfach viel zu heiss.

Günther muss erst noch einmal „abstrahlen“ (pinkeln), bevor wir uns verabschieden. Günther und Annette wollen in Ptuj bleiben und die grosse Stadtbesichtigung absolvieren. Wir tauschen die Handynummern aus, um gelegentlich kleine Nachrichten per SMS auszutauschen, dann brechen wir um 10:30 Uhr auf. Erst fahren Hanne und ich nach Slovenska Bistrica, dann nach Süden. Endlich tauchen ein paar Berge auf, die Strecke wird kurvig.

Hanne bedeutet mir, ein schattiges Plätzchen zum Anhalten zu suchen. Ihr ist schlecht, fast hätte sie sich in den Helm erbrochen. Schatten gibt es kilometerweit keinen, erst in einer Ortschaft finde ich einen begrünten Parkplatz. Hanne steigt leichenblass ab, sie ist voll vom Hitzschlag getroffen und legt sich unter einen Baum auf ihre Jacke. Dass ihre Verfassung nicht nur mit der Hitze zu tun hat, sondern vielleicht auch die gestrige Weinvöllerei hinzukommt, streitet sie standhaft ab. Ich fühle mich auch nicht gerade wie Supermann, die Sonne trocknet einem regelrecht das Hirn aus.

Auf der gegenüberliegenden Strassenseite gibt es einen Supermarkt. Ich hole Wasser, Bananen und ein paar Schokokekse. Hanne geht es nach einer halben Stunde schon wieder besser. Schluss jetzt mit dieser Quälerei! Wir ändern unsere Fahrtroute – wir müssen raus aus dem Backofen. 80 km weiter westlich im Gebiet um das Flüsschen Savinja gibt es die Savinjer Alpen mit hohen Bergen und laut Landkarte und Reiseführer auch einen Campingplatz. Auf dem Weg dorthin zeigt das Thermometer in Celje satte 35 Grad während der Fahrt. Hinter Žalec geht es auf einer wunderschönen Landstrasse nach Norden. Berge tun sich auf, die Strasse wird schmäler. Hinter Letus fängt es sogar an, ein wenig zu regnen! Schlagartig wird es kühler, und mich fröstelt bei 25 Grad. Himmel, was für eine Kälte! Hinter Nazarje finden wir den traumhaften Campingplatz „Menina“ mit viel Schatten.

Campingplatz "Menina". Campingplatz "Menina".
Lustiges Lagerleben. Lustiges Lagerleben.

Das Gelände ist weit verzweigt, überall stehen kleine Baumgruppen, es gibt auch eine Bar, aber kein Restaurant. Anita von der Rezeption versorgt uns mit Informationsmaterial über die Umgebung des Savinja Tals. Alles ist hier aufgeführt: Gaststätten in der Nähe, Tourenvorschläge in die Berge, Öffnungszeiten der Ärzte, wo man Reifen reparieren lassen kann, Tankstellen, und und und... Das haben wir auch noch nie erlebt. Ein paar Deutsche campen hier, einige Polen und Slowenen, und natürlich – Holländer!

Quelle: motoplaner.de Quelle: motoplaner.de

Der Platz ist so gross und unstrukturiert angelegt, dass zum nächsten Camper wenigstens 20 m Abstand bleiben. Super! Wir bleiben. Lediglich die einzige Toilette ist von unserem Standort an einem kleinen, runden See mit Inselchen, etwas weiter entfernt.

Im Ort kaufe ich in einem Tante Emma Laden Wasser, Bier, Wein, Brot, Käse und Wurst. Wir machen deftige Brotzeit, und dann nehme ich die Notizen im Tagebuch wieder auf. Es ist bewölkt, ein leichter, frischer Wind geht, und hin und wieder tröpfelt es ein wenig. Ich schaue den Waldameisen zu, die eifrig damitbeschäftigt sind, die Brotkrumen von unserer Mahlzeit wegzuschaffen. Ein Angler kommt vorbei und wirft gekonnt seine Rute in den kleinen See. Vorne auf der Wiese wird Federball gespielt. Ein Hund schleppt einen grossen Ball heran. Idyllisches Lagerleben.

Am Abend schauen wir in der Camping-Bar vorbei. Die Bar besteht aus einem Raum, in dem Fahrräder untergestellt werden können, dann gibt es noch eine Sitzecke für etwa 8 Personen und den Tresen. Alles ist so herrlich improvisiert, wie in einer Schutzhütte in den Bergen. Vom CD-Player ertönt Marius Müller Westernhagen: „Sex, Sex“. Hanne will einen Kaffee trinken, muss aber 20 Minuten warten, weil auf der einzigen Kochplatte gerade ein Gulasch zubereitet wird. Später gesellt sich ein älteres holländisches Ehepaar zu uns, die ihr Gulasch mit Kartoffelbrei verzehren (einen Tag Vorbestellung).

Es fängt an zu regnen. Wir unterhalten uns lebhaft mit den Holländern. Camping-Anita spendiert jedem von uns einen Heidelbeer-Likör – „Hausgemacht“. Draussen wird der Regen immer heftiger, es ist stockdunkel. Wir bleiben ab sofort beim Heidelbeer-Likör. Irgendwann müssen auch wir ins Bett. Bis wir von der Bar am Zelt angekommen sind, sind Hanne und ich komplett durchgeweicht. Ich muss dann auf die leere Luftmatratze, denn heute nachmittag beim Aufpumpen war sie einfach – mir nichts, dir nichts – an einer Stelle aufgeplatzt. Heftiger Regen trommelt auf das Zelt.

Nach der Gewitternacht: Free coffee all day! Nach der Gewitternacht: Free coffee all day!

Zwischen 4 und 5 Uhr morgens bricht ein Gewitter los, das uns in Atem hält. Blitze zucken quer durch das Savinja Tal, und ein zischender Donner faucht wie ein Kreisel um unsere Köpfe. Der Regen hat nochmals zugenommen. Leichter Wassereinbruch unter der Zelt-Apside. Wir räumen alles herein und checken die Verspannungen. Ich würde gerne ein Foto vom Unwetter machen, aber bei diesem Regen wäre ich binnen weniger Sekunden von einem Wischmob nicht mehr zu unterscheiden.

Endlich wird es auch ein wenig hell, dafür trommelt der Regen unaufhörlich weiter. Wenn man doch nicht immer so heftig „abstrahlen“ müsste!

Nächstes Mal müssen wir unbedingt ein Töpfchen mitnehmen. Im Augenblick heisst es aber: Zusammenpetzen!

Zwischen 8 und 9 Uhr geht es nicht mehr. Wir müssen raus. Durchnässt kommen wir am Klohäuschen an. Hier sind Schilder angebracht, dass es heute den ganzen Tag Frei-Kaffee gibt. Das ist doch schön! So schlürfen wir türkischen Kaffee in der Bar, unterhalten uns mit Juri, dem jungen Platzbesitzer, und hoffen auf Sonne.

Das ist er, der "Free coffee". Saugut! Das ist er, der "Free coffee". Saugut!

Aber es tut sich nichts. Also zurück ins Zelt. Es regnet weiter. Erst nachmittags gegen 14 Uhr hört es auf. Es hat sich abgekühlt auf 15 Grad. Wir dümpeln etwas feucht durch die Gegend, verbringen den Nachmittag mit Duschen und Spazierengehen.