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Auf nach Helsinki! Unser Schiff geht erst morgen, aber nach Helsinki sind es noch über 100 Kilometer. Wir müssen morgen spätestens um 9 Uhr am Hafen einchecken, so dass es zu knapp wäre, morgen früh erst loszufahren. Wir packen daher in aller Gemütsruhe unsere Sachen und gondeln dann gemütlich nach Helsinki. Nach einer ausgedehnten Stadtrundfahrt finden wir im Stadtteil / Vorort Malmi ein Hotel, das einen akzeptablen Preis verlangt (Hotel Avion, 90 DEM für das Doppelzimmer mit Frühstück).

Um 9 Uhr stehen wir im Hafen und checken bei SILJA Line ein. Die Tickets hatten wir bereits vor unserer Abfahrt in Deutschland gebucht.

Die „GTS Finnjet“ wird uns nach Hause bringen. Die Fähre, die in vielen Digen auch Elemente eines Kreuzfahrtschiffes besitzt (Kino, Spielhölle, mehrere Bars und Restaurants, Swimmingpool usw.) legt pünktlich um 11 Uhr ab und ist ausserordentlich schnell (31,5 Knoten, das sind etwa 60 km/h). Bereits nach etwa 2 Stunden ist Tallin erreicht, wo weitere Passagiere zusteigen. Kurz darauf stechen wir wieder in See mit dem Ziel Rostock.

Wir haben unsere Plätze im Raum mit den Pullmann-Sitzen bezogen und geniessen die weite Aussicht, die man von hier oben, direkt unterhalb der Brücke, hat. Abends „fressen“ wir uns am Buffett richtig satt, dann geht es in die Nacht.

Die GTS Finnjet bringt uns nach Hause. Die GTS Finnjet bringt uns nach Hause.
Abends an Deck. Abends an Deck.

Draussen an Deck tobt ein Wind, der einem fast den Boden unter den Füssen entreisst. Man kann sich nur mit extremer Schräglage vorwärts bewegen. Es ist richtig Energie um uns herum. Aus dem Schiffskörper dröhnt ein lautes, metallisches Schlagen – die Wassermassen, die gegen den Rumpf hämmern.

Früh am Morgen ist die See so aufgewühlt, dass schwere Brecher über den Bug spülen. Kurz nach dem Frühstück liegt Land voraus – Rostock ist in Sicht (planmässige Ankunft: 11 Uhr). Nach dem Ausladen fahren wir an diesem Nachmittag noch bis Soltau in der Lüneburger Heide. Schnell ist ein kleines Hotel gefunden, in dem wir abends ein regelrechtes „Schlemmermenü“ zu uns nehmen, und dann in unsere Betten fallen.

Heute wird es heiss. Wir fahren die restlichen etwa 500 km mit kurzen Zwischenpausen und einer Currywurst-Mahlzeit an einer Autobahnraststätte gemütlich bis nach Hause.

Als wir vor unserem Haus ankommen, versuchen sich gerade einige Leute zu verstecken. Unsere Nachbarn und eine Freundin sind gerade dabei, ein grosses „Willkommen“ Schild an der Garagentür zu befestigen. Wir haben sie mit unserer Ankunft überrascht, aber das macht gar nichts, die Begrüssung erfolgt umso herzlicher. Schon sind wir mitten in einem Umtrunk und einem improvisierten Abendessen.

Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Es ist schön, wieder zu Hause zu sein.